aktuelles auf

world champion in landyachting

aktuelles auf

Regatta news

World Championship USA 2014

Sonntag, 29. Juni 2014

einfach nur kaputt………………..


warum gibt es eigentlich Gefängnisse? Man sollte die Leute einfach in ein Flugzeug setzen und mit ihnen ein paar tage durch dir Gegend fliegen, wenn die wieder unten sind fressen sie bestimmt nichts mehr aus, das war strafe genug.


Aber was soll`s………………. Uwe und ich sind in Amerika angekommen. Angekommen am airport, weiter mit der Metro in die city und dann standen wir da.


Ankunft in Norderney ist aufregender…;-)






Sehr entspannt sind wir die letzten zwei tage durch Washington geradelt  um

uns an den "Amerika Way of life" zu gewöhnen……. und das klappt ganz gut. Besser als gedacht. die Leute sind alle ganz entspannt………. und wir auch.







Der Bus kommt eine Tag später als erwartet in Baltimore, an also
können wir hier  noch ein bisschen bleiben, bevor der stress losgeht.
 

Baltimore 6:07 AM. Heute gibt`s den Bus..................


Um acht Uhr werden wir von unserem Agenten am Hotel abgeholt.

Noch kurz zur Bank Geld holen und dann weiter zum Hafen. Der Autotransporter ist

gestern Morgen um neun angekommen, also sollte der Bus im Hafen stehen.


We will see.........................
 

So nah und doch so fern…………………..


Der Papierkram ist erledigt und der Amerikanische Zoll hat auch seinen Segen gegeben. Schnell noch 340 Dollars gezahlt um dann zu hören des wir wir den Bus morgen früh um
acht abholen können…………..


Morgen früh ??????? Da is schon Mittwoch und wir sollen doch am Donnerstag um 3:00PM Sven und Gritta in Chicago vom Airport abholen.


Na gut….. bleiben wir halt noch ne Nacht in Baltimore und dann Morgen endlich


on the Road.


 

Im Blindflug durch Amerika………..


wir haben es tatsächlich geschafft unterwegs Richtung Smith Creek. Bus vom Hafen geholt, vollgetankt und rauf auf den Interstate Richtung Chicago.


Alles läuft die ersten 100 Meilen super und dann…………….. total Ausfall der gesamten Navigation, na ja denn eben im Blindflug weiter.


Aber einmal nicht aufgepasst und schon falsch abgebogen. Gut halten wir halt an und schauen wo`s langgeht.


Kaum stehen wir sagt die nette stimme " wenn möglich bitte wenden" ………??……….. weiß Sie denn nicht das der Bus zwölf Meter lang ist und man auch in Amerika auf der Autobahn nicht wenden darf?


Aber letzt endlich haben wir die erste 400 Meilen bis Pittsburgh ohne  weitere Probleme geschafft. Morgen geht es weiter nach Chicago, Sven und Gritta abholen und dann Richtung Milwaukee mit Freunden Independenz Day feiern.

go big or go home…………………..


wenn ich alles schreiben sollte wir in den letzten zwei Tage erlebt und gesehen haben, würde ich lange hier sitzen.


Donnerstag sind Uwe und ich von Pittsburgh Richtung Chicago gefahren um Sven und Gritta am Airport abzuholen und dann weiter nach Pewaukee zu Olli und Melissa.

Trotz Stau vor und hinter Chicago haben wir die tausend Kilometer in rund elf Stunden geschafft.


Independence Day………….. Bier in die Kühltasche und ab nach Oconomowoc zur schönsten Parade hier in der Gegend……… danach weiter zur nächsten Party

in ein Sommer Haus am See. Badesachen nicht vergessen………..


…….weiter zur nächsten Party. Wir halten vor einer Garage, die jedem Deutschen Mittelständigen Handwerksunternehmen als Firmensitz dienen könnte und werden wieder als die verrückten deutschen mit dem Bus vorgestellt und alle fragen ob wir mit dem Bus da sind, natürlich nicht ich will ja auch ein Bier Trinken……


unten am Bootshaus erst noch mal ein Burger und ein Bier und dann warten wir alle auf das Feuerwerg. Was den Namen durchaus verdient hat den wir starren eine gefühlte Ewigkeit in den Himmel.


Samstag gegen mittag fahren wir mit Olli einkaufen. Wir müssen ja noch 3500KM Richtung Westen. Im Markt hätten wir uns den Einkaufswagen sparen können ich hatte auch direkt mit dem Bus durch die Regal reihen Fahren können. Dann weiter zum Jacht Club Ollis Frau und die Kinder abholen und wieder steht der Bus im Mittelpunkt.


Bill läd uns ein mit ihm raus zur Regatta zu fahren was wir dankend annehmen wollen aber zuerst im Club Haus was essen. Da wird uns dann ganz beiläufig Peter Harken vorgestellt. Er hat denn Bus gesehen………….. Sven beschwert sich erstmal bei Peter das er keinen dreifach Block mehr bekommen hat in Deutschland.


Peter wird dafür sogen das wir eine Kiste mit Teilen nach Smith Creek Playa geliefert bekommen, das nenne ich mal Service.


Dan noch ein bisschen Regatta kucken und Bill zeigt uns noch sein Schmuckstück ein 35 Fuss Holz Motorboot Sven und ich sind begeistert…………..


Alles ist groß hier die Häuser, die Autos, die Boote, die Straßen sogar der Bacardi. Aber es fühlt sich mitlerweile alles ganz normal an.


Was am meisten beeindruckt ist die Unendliche Weite und die Offenheit der Amerikaner……………


Heute geht es weiter Richtung Mount Rushmore.

 

Im Land der begrenzten Möglichkeiten


Wir hatten tatsächlich ein paar Internet Probleme hier im mittleren Westen, auch kein Handy Netz. Also reich ich jetzt alles nach. SORRY…………..


Im dritten Gang erklimmt der Bus die Berge Richtung Mount Rushmore, der V 8 brüllt dem Berg entschlossen entgegne, 10% Steigung, in Europa undenkbar

wir schaffen die Bergetappe mit Bravur. Dich Nacht verbringen wir auf einem sehr schönen Campingplatz.


Dann geht es weiter Richtung Salt Lake City und die Berge die wir auf unserer Fahrt passieren sind der helle Wahnsinn. Bei den Abfahrten wird Sven so nervös, als sitze er in einem Kampfjet……. Angsthase.


Die letzte Nacht verbringen wir kurz vor Bonneville. Wir werden da noch mal kurz rast machen und dann die letzten 300 Mailen Richtung Smith Creek Playa, wo wir Donnerstag am späten Nachmittag ankommen werden.


Genau 4000 Kilometer sind wir bis jetzt gefahren und der Bus läuft wie ein Schweizer Uhrwerk.

Smith Creek Playa


Wir sind tatsächlich angekommen. Kurz vor Ziel haben wir uns zwar noch einen Steinschlage in der Windschutzscheibe eingefangen, der einem Meteoriten Krater gleicht, aber ansonsten waren die letzten 4568 Kilometer ohne Probleme.


Das Wetter und der Wind sind hier absolut unberechenbar. In einem Moment absolute Windstille und dann von einer zur anderen Sekunde 8 Windstärken und Staub ohne ende.



Jetzt erst mal ein kleines Bier, dann morgen alles abladen und Probesegeln.
Internet und Telefon technisch ist es hier sehr „tricki“, nur Verizon hat hier ein Netz, was aber mit den Europäischen Handy`s nicht funktioniert.


Wir haben einen Verizon Hotspot gekauft und wollen mal sehen wie lange die 10 GB Datenvolumen reichen.


Wenn also nichts mehr kommt, dann sind wir von der Außenwelt abgeschnitten.

Sorry.....................

 

Mögen die Spiele beginnen……………..


Gestern große Eröffnungsfeier mit anschließendem BBQ wie es hier heißt. Haute Morgen Briefing für die Mini Yachten und dann warten wir auf den Wind. Die Vorhersagen für den Tag sagen das es am Nachmittag was werden könnte.







Bei den Fünfer hieß es erst das es keine Weltmeisterschaft geben kann, da nur elf Teilnehmer angereist sind und man mindestens siebzehn Starter brauch um es Offiziell zumachen. Mit Fisly President Alian Watson und NALSA President Dennis Bassano hat man sich dann darauf geeinigt die Klasse mit Mini Yachten und Promo`s aufzufüllen, sofern sie ins Regelwerk der Fünfer passen. So könnte es passieren das bei den wechselten Winden eine Mini Yacht oder ein Promo Weltmeister in der Klasse Fünf wird……….


 

Was für ein Tag……………….


Es fing damit an das wir um 6.00 Uhr alle von Heiko`s geklapper am Strandsegler geweckt wurden. Danach war erstmal wieder Warten auf den Wind angesagt.

Um 15.00 Uhr ging es dann endlich los. Erstes Rennen und Sven erwischt den besten Stars und kommt nach zehn Minuten als erster ins Ziel. Nach zehn Minuten Pause wird das zweite Rennen gestartet, was aber wegen Wind Mangel abgebrochen wird.


Und dann beginnt das Chaos. Am Horizont baut sich ein Sandsturm auf und zieht mit 9 Windstärken über den Dry Lake. Alles gerät außer Kontrolle, die Segler verstecken sich unter ihren Segeln, Sven`s Mini Yacht macht sich ohne Segel selbstständig und wird zwei Kilometer entfernt wieder gefunden. Das GPS zeigt eine Höchstgeschwindigkeit von 76 Km/h an.
Ohne Segel !!!! Der Rest von uns kümmert sich um das Lager, bei unserem Sonnensegel sind die Spanngurte gerissen!!!!! Manfred und Horst haben alles gesichert und Wache gehalten.

Nach zehn Minuten war es dann vorbei und das dritte Rennen konnte gestartet werden. Kaum gestartet beginnt Chaos erneut. Der Sandsturm hat gehrt gemacht und zieht mit aller Macht über die Segler und das Fahrerlager. Man sieht die Hand vor Augen nicht, es ist dunkel wie im Keller und überall Sand. Aus dem Zelt kommen die Stühle geschossen, reihenweise werden die Fahnenmasten abgeknickt, zwei Dixiklos werden in eine neue Umlaufbahn geschossen worden und dann ist wieder alles Still.. Gespenstisch…………………


Es werden dann noch vier weitere Läufe gestartet,  um 20:00 Uhr ist dann Schluss.


Vorläufiges Endstand ohne Einrechnung der Strafen!!!!!!!!!!!! und diverser Proteste:


Sven 4, Heiko 8, Gitta 16, Horst 18


Nächster Start in einer Stunde.

 
Wir sind Vizeweltmeister..................

Nach drei aufregenden Tagen zwischen Sandstürmen und Windgeschwindigkeiten bis 9 Bouford ist für die Mini Yacht Klasse heute Schluss. Verdienter Weltmeister ist bei den Herren Jon Eisenlohr (USA) geworden. Sven hat sich die Bronze Medaille erkämpft. Heiko ist siebter und Horst fünfzehnter und 
Gitta ist Vizewemtmeisterin bei den Damen.

Mit der Mannschaft sind wir nach den USA und Frankreich Dritte….









In der Fünfer Klasse sind bis jetzt zwei Läufe gestartet worden. Im ersten und im zweiten Lauf Sven 3er und Heiko einmal siebter  und elfter. 
Spitzen Tempo 102km/h !!!!!!!!!!!!

Manfred ist bei den Standard`s bis jetzt zweimal dritter geworden mit Luft nach vorne.
Horst Herbst zweimal fünfter.

Kurt ist den den zweiern zweimal zehnter geworden und Andy einmal elfter und einmal sechzehnter, Wolfgang zweimal achtzehnter.

Das Medien Interesse ist riesig hier. Alle Naselang laufen am Bus Pressevertreter auf und wollen die verrückten Deutschen mit ihrem Bus sehen. CNN ist mit ihrem Segelmagazin MainSail und der zweifachen Olympiasiegerin Shyrli Roberson vor Ort und der Bus hat es auch auf die Titelseite des Weltweit größten Online Segelmagazin Scuttlebutt geschaft.

http://edition.cnn.com/CNNI/Programs/main.sail/http://www.sailingscuttlebutt.com/2014/07/14/landsailing-worlds-dirt-heat-community/https://www.flickr.com/photos/frogsail-ontour/sets/72157644996534023/https://www.flickr.com/photos/frogsail-ontour/sets/72157644996534023/https://www.flickr.com/photos/frogsail-ontour/sets/72157644996534023/https://www.flickr.com/photos/frogsail-ontour/sets/72157644996534023/shapeimage_5_link_0shapeimage_5_link_1

Wir sind wieder in der Welt...



nach zehn aufregenden Tagen ist die Weltmeisterschaft vorbei und ich komme endlich dazu den nächsten Bericht zu schreiben. Mittlerweile sind wir in San Francisco angekommen und genießen den wohlverdienten Urlaub. Der Rückweg vom Smith Creek Playa war doch für uns alle ein sehr bewegender Moment………….. der eine oder andere musste doch eine kleine Träne verdrücken als der Dry Lake im Rückspiegel kleiner wurde.


Mit insgesamt NEUN MEDAILLEN sind die Weltmeisterschaften in den USA mit die erfolgreichsten der Deutschen Strandsegler. Sven Kraja gewinnt die Bronze Medaille in der Mini Yacht und in der Klasse V. Gritta Steinhusen erreicht Silber mit der  Mini Yacht und auch mit der Mannschaft wurde in vielen Klassen Medaillen eingefahren.

In der Klasse Standart war erstmals seit vielen Jahren kein Franzose auf dem Treppchen. Manfred Nielsen belegt den fünfen Platz und Horst Herbst wird sechster.


Es war und ist eine eine besondere Erfahrung, nicht nur das Segeln auf einem Dry Lake mit seinen wechselnden Bedingungen und Sandstürmen. Auch das Reisen als Mannschaft quer durch einen ganzen Kontinent ist eine riesen Sache.


Gestern sitze ich gemeinsam mit Sven am Strand unter der Golden Gate, als er sagt " mann wir sind tatsächlich hier………….. danke" und auch da steht mir das Wasser in den Augen.


Morgen geht die Fahrt weiter über Santa Cruz, kurz Dannis besuchen und dann den Highway No. 1 runter nach Los Angeles.